Ein historisch wertvoller Manga “Oyanarumono Dangai”

「親なるもの 断崖」曽根 富美子(Oyanarumono Dangai / Bedeutung : Wer Eltern sind- Felsenklippe)

Das ist eine Geschichte im Freudenviertel „Makunishi“ in Nuroran, Hokkaido.

Die Autorin „Tomiko Sone“ hat 1992 den “Exzellent-Award” der „Japan Manga-Autoren Vereinigung“, für den Manga „Oyanarumono Dangai“, gewonnen. Ich habe vor kurzem diesen Manga kennengelernt, da es seit 2010 den Manga auch als E-Book gibt.

In der frühen Meiji-Zeit (1968-1912) wurden 4 Mädchen von einem Freudenhaus in Muroran, Hokkaido gekauft, die noch vor ihrer ersten Menstruation standen. Das war ein sie wie der Weg zur Hölle. In der Stadt „Muroran“ gab es mehrere Freudenhäuser bis 1958, bevor sie verboten wurden. Die Geschichte, von den Gefangenen, die an dem kalten Ort „Hokkaido“ unter Lebensgefahr, heute wichtigen Straßen und die Schienen, gebaut haben, ist in Japan mehr oder weniger bekannt. Man kann auch sagen, dass die Regierung ab 1884 für die dortigen Arbeiter die Freudenviertel, sowie den Freudenviertel „Makunishi“, gegründet hat, um die Arbeiter bei der Stange zu halten, damit Japan vor  Russland die Präfetur Hokkaido schnell urban machen zu können. Derjenige, der die 4 Mädchen zum  Freudenhaus gebracht hat, sagte ihnen, dass die große Klippe ihre Eltern gewesen wäre, da sie nicht mehr nach Hause gehen durften. Die Älteste von ihnen, das mit ihrer jüngeren Schwester zusammen gekommen war, hat sofort nach ihrem ersten Kunde als Prostituierte Selbstmord begangen, da sie in ihrer Heimat von ihrem Geliebten getrennt werden musste. Das wunderschöne Mädchen, das die Grundschule absolviert hat (gut ausgebildet zu dieser Zeit), wollte Geisha werden (Geisha: Frauen, die in schönen Kimonos bei Feiern Musik-Tanz-Shows darstellten). Sie wurde nach strengen Übungen eine Star-Geisha. Die Schwester von der Ältesten wurde sofort freiwillig Prostituierte, obwohl sie wegen ihrer Schönheit auch eine Geishe hätte werden können. Ansonsten wäre ihre tote Shwester nach Hause geschickt worden. Sie wollte ihre Eltern mit ihrem Tod nicht schockieren, da ihre Eltern sie unter keinen Umständen zum Freudenhaus schicken wollten. Sie wurde natürlich schnell eine sehr beliebte Prostituiete. Das letzte Mädchen konnte im ersten Freudenhaus wegen ihres Aussehens nicht einmal Prostituiete werden, obwohl sie eigentlich wollte. Sie dachte, dass sie ansonsten im ganzen Leben keinen Sex haben könnte…

Als Japnerin, um ehrlich zu sein, wollte so etwas früher nicht wissen. Aber ich kann meine Augen auch vor solchen Geschichten nicht verschließen, gerade weil ich im Ausland wohne. Die Autorin hat selber sehr gut Nachforschungen angestellt, deswegen kann man eine etwas andere “unterhaltsame” Art, die dunkele Geschichte lernen. Ich hoffe, dass der wertvolle Manga, wenn möglich, irgendwann auch in Deutschland veröffentlicht wird.


Bewertung

9 von 10 Punkten
Fazit: Man will lesen, aber man will nicht lesen.

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