Shoshun no niwa

shoshun no niwa: die Bedeutung ist der Garten vom frühen Herbst) / Shinsui Ito

Shinsui Ito war ein Ukiyoe-Maler (1898-1972).
Er war ein Einzelkind und sein Vater war ein Händler. Als Shinsui ungefähr 9 Jahre alt war, ist das Geschäft vom Vater pleite gegangen, deshalb musste er bei einem Schildergeschäft wohnen und dort arbeiten, ohne die Schule zu besuchen. Mit 10 hat er angefangen, bei einem Druckerei zu arbeiten, und gleichzeitig das Malen angefangen zu lernen. Der Maler vom japanischen Gemälde, Somei Yuki, der die Druckerei beraten hat, hat ihm seinen zukünftigen Lehrmeister vorgestellt. Er war sehr fleißig beim Malen, seiner Arbeit und beim Lernen. Er hat auf den Rat seines Lehrmeisters gehört und angefangen die Abendschule zu besuchen. Er hat damals sehr fleißig gezeichnet, wenn er ein bisschen Zeit hatte. Er musste monatlich ein Gemälde veröffetlichen. Er war im Malen sehr gut und fleißig, deswegen hat er Preise gewonnen. Seitdem war er erfolgreich. Er hat fast nur Frauen gemalt, da die Leute seine Gemälde mit Frauenmotiven kaufen wollten.

Heute möchte ich euch eins seiner Gemälden vorstellen. Natürlich wurde eine Frau darauf gemalt. Die Frau mit der, in der Genroku-Zeit (1688-1704), beliebten Frisur, hat in ihrer Hand einen Uchiwa-Fächer mit einem Bild von den Ballonblümen, welche traditionel als Symbol für den Herbst stehen. Es ist heute in Berlin immer noch ein bisschen warm, aber schon etwas kühl, als ob der Herbst gekommen wäre, aber wir brauchen leider keinen Fächer hier.
Ihr Kimono ist ordentlich aber trotzdem wegen des Obi-Gürtels sehr „modisch“. In Japan ist der Herbst ein Modezeit (mindestens für mich), da man nicht mehr viel schwitzt. Aber Achtung, es ist in Japan immer noch überhaupt nicht kühl. Man muss noch ein paar Monate warten, bis es angenehm wird. Die Haut ist in dieser Zeit schon komplett von der Sonne verbrannt. Ich glaube die Frau war gar nicht draußen, wenn sie so weiß ist. Die helle Haut ist in Japan das Symbol von der Schönheit. Ich freue mich in diesem Punkt darüber, dass man in Berlin nicht viele Sonnentage hat, obwohl ich seit 5 Jahren hier bin. Great Berlin!

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