Erster Eindruck: Resident Evil 7 – Biohazard (VR)

Nun konnte ich also endlich Hand an dieses Spiel legen. Ich bin noch lange nicht durch, wollte euch aber an meinem ersten Eindruck vom VR-Erlebnis “Resident Evil 7” teilhaben lassen.

Wer schwache Nerven hat sollte es direkt bleiben lassen, das ganze mit der PlayStation VR-Brille zu spielen. Die Atmosphäre ist unglaublich gruselig -ein bisschen wie in einem Horrorfilm, live dabei zu sein. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass hinter einem oder der nächsten Ecke etwas lauert und die Jup-Scares, die natürlich nicht fehlen dürfen, sind der blanke Horror! Am Anfang musste ich ein wenig ans Spielgefühl gewöhnen und mit den Einstellungen rumspielen. Standartmäßig dreht man sich mit dem Controller in 30°-Schritten nach links und rechts, unabhängig von der Kopfbewegung, die natürlich flüssig ist. Ich dachte mir natürlich, als alter Ego-Shooter-Veteran, das stelle ich aus – also die Einstellung raus genommen und die Bewegung was weich, wie man es aus Shootern kennt. Dabei wurde mit aber sehr scnell schwummerig und ich bin schnell wieder zur Empfohlenen Einstellung zurückgekehrt. Das mag jedem anderes gehen, aber das ist eben das Problem mit VR, einem kann tatsächlich schlecht werden. Die Einen sind empfindlicher, die Anderen weniger. Geziehlt wird im späteren Verlauf des Spieles mit der Kopfbewegung, was auch neu für mich war, aber leicht von der Hand … ähh …dem Kopf ging … oder so. Egal – wenn man sich an die Steuerung gewöhnt hat und die beste Einstellung gefunden hat, dann taucht man ziemlich schnell in diese dreckige, düste Welt ein.

Von vielen Fans kam die Kritik, dass es kein richtiges Resident Evil mehr wäre und wieder andere lobten den “Neuanfang”. Ich finde es etwas schwierig – als Resi-Fan muss ich sagen, dass tatsächlich nichts an die alten Teile erinnert, das muss nichts schlimmes sein, da es sich um ein gutes Spiel handelt. Dabei stellt sich mir nur die Frage: “Warum Capcom dies Spiel Resident Evil genannt hat?”, es ist ein super Horrorgame und damit eine komplett neue Serie zu starten hätte meiner Meinung nach mehr Sinn gemacht. Ich kann mir aber natürlich denken warum sie es nicht anders genannt haben: Geld. So einfach und schrecklich dieser Grund sein mag, wenn Resident Evil drauf steht ist Capcom mehr Aufmerksamkeit sicher, als mit einem neuen Titel. Und wenn dabei ein paar Fanboys einen Shitstorm lostreten ist das noch besser für Capcom:

  1. Die Fanboys werden es trotzdem kaufen, egal wie sehr sie sich beschweren
  2. Noch mehr Aufmerksamkeit
  3. Sie brauchen den Shitstorm nicht fürchten, weil das Spiel sehr gut ist

Daher denke ich, dass es äußerst schlau war das Spiel so zu nennen und auch noch die neue VR-Technologier einzubauen. Gute Vollpreistitel gibt es nämlich noch nicht viele.

Wer sich also gerne gruselt und einen Horrorfilm LIve erleben will (ohne dabei verletzt zu werden, oder zu sterben, der bekommt hier ein echtes Hammergame. Ich will hier natürlich noch keine Wertung abgeben, da ich noch nicht fertig bin, aber ich schätze mal, dass diese relativ hoch ausfallen wird.

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