Kaishi

Kaishi 懐紙

懐紙(kaishi)sind Papiere, die man früher in der Mitte gefaltet und mitgenommen hat. Kai ist der Bereich zwischen Brustkorb und Kimono. Der “Kai” wurde wie eine Tasche benutzt und man steckte dort Sachen hinein, natürlich war der Platz begrenzt. “Shi” bedeutet Papier. Heuzutage denken Japaner auch, dass diese Papiere bei der Teezeremonie benutzt werden, aber sie können für verschiedene Zwecke benutzt werden. Zum Beispiel als ein “Teller” für Süßigkeiten bei Teezeremonie, als ein Taschentuch, zum Einpacken, als Notizpapier oder Briefpapier. Die Geschichite der “Kaishi” reicht lange, bis zur Hean-Zeit (794-1185), zurück. Im obenen Foto liegen die Kaishi-Papiere, die ich geschenkt bekommen habe. Der Hersteller „Nakagawa masashichi shoten“ (https://www.facebook.com/nakagawa.masashichi/) eröffnete im Jahr 1716 in Nara. Er war früher auf Leinenstoff spezializiert. Also … ich soll die Papiere einfach so benutzen als Taschentuch? Nein, das kann ich nicht, sie sind viel zu schön!

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